Feuer Mittel

Am 19.1. wurden gegen 12:06 Uhr die Feuerwehren aus Krüzen, Buchhorst und Schnakenbek unter dem Stichwort „Feuer Mittel“ nach Krüzen alarmiert.

In einer ausgebauten Gartenlaube, sorgte vermutlich ein technischer Defekt für den Brand.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Krüzen schlugen bereits Flammen aus dem Holzbau, dichter Qualm war schon auf der Anfahrt zu sehen. Die ersten Trupps versuchten, noch erreichbare Gegenstände zu retten.  Teils gestaltete sich das schwer, denn Glutnester versteckten sich in der Dämmung des Daches. Über Leiter und unter Einsatz des sogenannten „TNT-Tool`s“ wurde die Dachpappe entfernt, um von oben an das Feuer zu gelangen. Die Feuerwehr Krüzen setzte Ihre Wärmebildkamera ein, die bei diesem Einsatz hervorragende Dienste leistete. Gezielt konnten so Glutnester gefunden und schließlich abgelöscht werden. – Mit Motorsägen wurden Öffnungen in die zerstörte Gartenlaube gesägt. Zahlreiche Atemschutzgeräteträger kamen zum Einsatz. Die FF Krüzen war mit 18 Einsatzkräften vor Ort.Eingesetzt wurde auch das  Propak Schaumgerät der FF Krüzen . Im weiteren wurde von der FF Buchhorst ein Belüftungsgerät eingesetzt.

Einsatzende war gegen 15:00 Uhr.

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Bericht Lübecker Nachrichten  von Timo Jahn. 
Lauenburg

Flammen schlagen aus Gartenhaus

Feuer-Alarm am Sonntagmittag in der Gemeinde Krüzen bei Lauenburg: Im Garten eines Einfamilienhauses am Wiesenweg stand ein ausgebautes Gartenhaus lichterloh in Flammen. 40 Feuerwehrleute aus Krüzen, Schnakenbek und Buchhorst waren zwei Stunden lang mit den Löscharbeiten beschäftigt.
19.01.2014 15:01 Uhr
40 Feuerwehrleute waren zwei Stunden lang mit den Löscharbeiten an einem brennenden Gartenhaus beschäftigt.

40 Feuerwehrleute waren zwei Stunden lang mit den Löscharbeiten an einem brennenden Gartenhaus beschäftigt.

© Foto: Timo Jann

Lauenburg. Gegen 12.05 Uhr heulten die Sirenen und piepten die Funkmeldeempfänger der Feuerwehrleute im Amtsgebiet. Mit sieben Fahrzeugen rasten sie innerhalb weniger Minuten zum Einsatzort, über dem eine weithin sichtbare Rauchwolke aufstieg.

„Als wir am Wiesenweg vor Ort waren, schlugen aus der Tür und aus einem Fenster auf der Rückseite des Gartenhauses die Flammen“, berichtete Wehrführer Thomas Netz. Das Feuer erfasste über dem Eingangsbereich auch den Dachüberstand und fand aufgrund der Holzbauweise reichlich Nahrung.

Brisant, so Netz: Über dicht an das Gartenhaus grenzende Brennholzstapel hätte sich der Brand rasend schnell auf weitere Gebäude in der Nachbarschaft ausbreiten können. „Das haben wir zunächst verhindert“, erklärte Netz am Einsatzort.

Mühsam gestaltete es sich dann, die Brandnester in dem ausgebauten Gartenhaus zu erreichen. Dabei kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Die Holzvertäfelung und eine Zwischendecke schirmten die Brandstellen gegen das Löschwasser der Feuerwehrleute, die sich durch Atemschutzgeräte schützten, ab, sodass das Dach und die Wände aufgesägt werden mussten.

„Brandursache dürfte eine elektrisch betriebene Heizung sein, die auch in Betrieb war“, berichtete Netz. Die Kriminalpolizei hat dazu die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden beträgt etwa 20.000 Euro.

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